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Der fünfjährige Lenni testet die beliebte Seilbahn.

Wo Kinder noch toben und spielen können

StormUnity testet Stormarns Spielplätze. Diesmal begutachten wir die Anlage am Grauen Esel in Ahrensburg.

Text und Foto von Christian Thiesen

Zu den unscheinbaren und etwas versteckt liegenden Spielplätzen in Ahrensburg gehört der Spielplatz Grauer Esel. Er liegt an dem gleichnamigen Fußweg, der sich quer durch Ahrensburg schlängelt, zwischen der Hermann-Löns- und der Gerhard-Hauptmann-Straße, umgeben von den dortigen Wohnblöcken. Über diese Straßen ist er auch erreichbar, von dort biegt man rechts bzw. links auf den Fußweg ab und gelangt zum Spielplatz.

Durch die Lage an einem Fußweg ist der Platz nur zu Fuß und mit dem Fahrrad erreichbar. Wer mit dem Auto kommt, muss an den beiden Straßen parken, was bei dem dort nur begrenzt vorhandenen Parkraum schwierig ist. Dafür ist an dem Gelände selbst ausreichend Platz zum Abstellen von Fahrrädern, auch ein paar Haltebügel sind installiert.

Das Besondere an dem Spielplatz Grauer Esel ist, dass er durch einen Erdwall, der mit Gras und Sträuchern bewachsen ist, in zwei Bereiche aufgeteilt wird. Geht man über den Wall oder um ihn herum, gelangt man in die jeweils andere Hälfte.

In der vorderen Hälfte ist eine Drahtseilbahn. Die Kinder nehmen auf einer Sitzscheibe Platz und starten die Fahrt von einem Podest aus bergab. Die Seilbahn ist die bei Kindern mit Abstand beliebteste Attraktion des Spielplatzes. Auch Lenni (5) fährt immer wieder von dem Podest herunter, zieht die Sitzscheibe an dem Drahtseil wieder zurück, nimmt Anlauf, hüpft auf die Scheibe und saust erneut herunter, bis ihn ein Bremsklotz nach rund 20 Metern stoppt. „Jippie“, ruft er jedes Mal bei einer Tour am Seil.

Daneben bietet der vordere Teil des Spielplatzes noch ein flaches, gepolstertes Drehrad, auf dem Kinder liegen und sitzen können, ein Klettergerät aus Stangen und einem Netz sowie zwei Schaukeln. Was in dem Teil fehlt, sind Sitzbänke und ein Mülleimer. Immerhin sind als Sitzgelegenheiten ein paar Steine in den Erdwall eingelassen.

Zwei Sitzbänke mit Mülleimer gibt es dafür im hinteren Teil des Spielplatzes jenseits des Erdwalls, noch dazu unter einem schattenspendenden Baum. Von dort können Eltern ihre Kinder beobachten, wenn diese die hinteren Spielmöglichkeiten nutzen: den Kletterturm aus Holz mit Rutsche und Rutschstange, einen hölzernen Esel zum Reiten (leider unbeweglich) und den obligatorischen Sandbereich. Dort findet sich auch ein niedriger Tisch samt Hockern für die Kinder.

Allerdings war am Testtag nur noch wenig Sand vorhanden, auf dem Sandplatz wucherte zudem das Unkraut. Überhaupt war der Spielplatz stellenweise ungepflegt, mit hohem Gras und Wildwuchs. Dies minderte teilweise die Spielfreude.

Dafür waren die aufgebauten Spiel- und Klettermöglichkeiten sauber, modern und wirkten verkehrssicher. Positiv ist auch, dass der Platz rundherum lückenlos eingezäunt und damit abgesichert ist.

Fazit

Der Spielplatz Grauer Esel in Ahrensburg ist für Kinder und Eltern trotz einiger Mängel ein empfehlenswerter Ort zum Spielen und Toben.

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